Archive for June, 2012

“Don-Juan Syndrome” or the History of Satyriasis

Co-editor of h-madness, Greg Eghigian, has just posted a piece on the history of notions of male hypersexuality for Psychiatric Times.

New Issue – Journal of the History of Medicine and Allied Sciences

The July 2012 issue of Journal of the History of Medicine and Allied Sciences is now online and contains the following articles that may interest the readers of h-madness:

Edgar Jones, War Neuroses and Arthur Hurst: A Pioneering Medical Film about the Treatment of Psychiatric Battle Casualties

From 1917 to 1918, Major Arthur Hurst filmed shell-shocked patients home from the war in France. Funded by the Medical Research Committee, and using Pathé cameramen, he recorded soldiers who suffered from intractable movement disorders as they underwent treatment at the Royal Victoria Hospital in Netley and undertook programs of occupational therapy at Seale Hayne in Devon. As one of the earliest UK medical films, Hurst’s efforts may have drawn inspiration from the official documentary of the Battle of the Somme and films made in 1916 by French Army neurologists. Although initially motivated to make use of a novel medium to illustrate lectures, Hurst was alert to the wider appeal of the motion picture and saw an opportunity to position himself in the postwar medical hierarchy. Some “before treatment” shots were reenacted for the camera. Hurst, like some other shell shock doctors, openly used deception as a therapeutic measure. On the basis that the ends justified the means, they defended this procedure as ethical. Clinicians also took advantage of changes in military regulations to address functional symptoms. Claims made of “cures” in the film and associated publications by Hurst were challenged by other doctors treating shell shock. The absence of follow-up data and evidence from war pension files suggested that Hurst may have overstated the effectiveness of his methods. Nevertheless, the message conveyed in the film that chronic cases could be treated in a single session had a powerful resonance for ambitious or charismatic doctors and was revived in World War II.

Laura Hirshbein, Scientific Research and Corporate Influence: Smoking, Mental Illness, and the Tobacco Industry

Mentally ill individuals have always smoked at high rates and continue to do so, despite public health efforts to encourage smoking cessation. In the last half century, the tobacco industry became interested in this connection, and conducted and supported psychiatric and basic science research on the mental health implications of smoking, long before most mental health professionals outside the industry investigated this issue. Initially, representatives of tobacco industry research organizations supported genetics and psychosomatic research to try to disprove findings that smoking causes lung cancer. Tobacco industry research leaders engaged with investigators because of shared priorities and interests in the brain effects of nicotine. By the 1980s, collaborative funding programs and individual company research and development teams engaged in intramural and extramural basic science studies on the neuropharmacology of nicotine. When mental health researchers outside the industry became interested in the issue of the mentally ill and smoking in the mid-1990s, they increasingly explained it in terms of a disease of nicotine addiction. Both the idea that smoking/nicotine does something positive for the mentally ill and the conclusion that it is the result of nicotine dependence have the potential to support corporate agendas (tobacco or pharmaceutical).

Call for Paper – Madness on Stage – Staging Madness. Techniken der Inszenierung von „Krankheitsbildern“ und „Gefühlstönen“

Veranstalter: DFG-Forschergruppe „Kulturen des Wahnsinns“; Konzeption: Alexander Friedland, Rainer Herrn, Sophie Ledebur

7.-8. Juni 2013, Berlin

Deadline: 30. September 2012

In vielen medizinischen Disziplinen bemühte man sich um 1900 in Forschung und Lehre die pathologische Symptomatik durch immer ausgefeiltere Techniken zu veranschaulichen. Ungleich schwieriger gestaltete sich dies bei psychischen, nur schwer sichtbar zu machenden Phänomenen. Die Psychiatrie und ihre benachbarten Disziplinen wie experimentelle Psychologie, Neurologie oder Psychoanalyse sahen sich unter dem besonderen Druck ihren Erkenntnisgegenstand zu objektivieren. Robert Sommers Plädoyer (1899), die beschreibende Beobachtung mittels „optischer Methoden“ zu ergänzen, ist Ausdruck dieser Bemühungen des Festhaltens von flüchtigen Auffälligkeiten. Die Bandbreite der Untersuchungs-, Registrier- und Präsentationstechniken reichte von der Patientendemonstration über die Photochronographie und medizinische Kinematographie bis hin hoch spezialisierten Untersuchungsapparaturen und grafischen Darstellungsweisen.

Ziel des Workshops ist es, dem in Begriffen wie „Krankheitsbildern“ oder „Gefühlstönen“ bereits anklingenden, nämlich stets prekären Verhältnis von Sehen, Hören und Wissen nachzugehen. Wie wurden im Zeitalter neuer technischer Möglichkeiten Beobachtungen evident gemacht und in Krankheitszeichen transformiert? Welche Techniken und Praktiken wurden für diese Übersetzungsarbeit herangezogen und aus welchen kulturellen Zusammenhängen kommen sie? Brachte dieses Streben nach besserer Sicht-, Darstell- und Reproduzierbarkeit unbeabsichtigte Interaktionen und Effekte hervor? Gab es Rückwirkungen der neuen Verfahren auf die jeweiligen Disziplinen? Oder aber implizierten die verschiedenen Formen kompensierender Beschreibung gar ein Wissen über diese Medien selbst? Schließlich soll das Wechselverhältnis dieser neuen klinischen Verfahren zu populären Darstellungen untersucht werden: Wie beeinflussten medizinische Bilder ein weiteres, über die engen Fachgrenzen hinausreichendes Verständnis von psychischen Phänomenen und wie wirkten umgekehrt populäre Bildpraktiken auf medizinische Darstellungsweisen?

Rezente Forschungen zu Praktiken des Aufschreibens und Techniken der Visualisierung betonen die Bedeutung der materiellen Produktionsbedingungen, die Prozessualität der Etablierung neuer Verfahren sowie die Wechselwirkungen mit den sich verändernden Wissensordnungen. Anknüpfend an diese Ergebnisse soll im Rahmen des interdisziplinären Workshops der Blick konkret auf den Übergang vom Beschreiben zum Zeigen von Krankheit und die dabei augenfällig werdende Inszenierung und Performativität der Zeichen gerichtet werden.

Grundlegende Fragestellungen wären:

– Wie erfolgte die Einführung und Etablierung der neuen Beobachtungs- und Aufzeichnungsverfahren? Welche Formen der Kooperation von Wissenschaft und Technik gab es? Wie erlangten die Kliniker das technische Know-how? Beispielsweise wurden in bzw. nahe den Kliniken der Charité bereits Anfang des 20. Jahrhunderts Foto- und später auch Filmstudios eingerichtet. Dies lässt im Besonderen nach der Bedeutung etwaiger Netzwerke von Medizinern, Produzenten der kinematographischen Aufnahmen und technischen Firmen fragen.

– Wie wurden Darstellbarkeit und Aussagekraft der neuen Medien diskutiert? So monierte Theodor Ziehen, dass die Fotografie das psychiatrische Schlüsselsymptom des Affekts nicht adäquat abbilde, da dieser durch eine „rasche Folge“ verschiedener Gesichtsausdrücke charakterisiert wäre. Die Schwierigkeiten der Darstellung von Nicht-Sichtbaren äußerten sich auch in der Klage Paul Näckes, dass das Fach zur „Kurven-Psychiatrie“ verkommen sei. Wo lassen sich Grenzen und Widerständigkeiten der Visualisierungstechniken erkennen und was sind die Hintergründe?

– Wie wurden Gefühle und Affekte, Halluzinationen oder Wahnvorstellungen sowohl fachintern Visualisierungstechniken für bestimmte psychische Phänomene angewandt? Die fotografische und filmische Darstellung von Körperhaltungen und Bewegungsabläufen war durchaus üblich. Traf dies in gleicher Weise für wesentlich flüchtigere Phänomene zu? Oder finden sich diese eher in populären Filmen wie beispielsweise in Robert Reinerts „Nerven“ (1919) mit Mitteln der Fiktion umgesetzt? als auch in populären Medien abgebildet?

– Welche Praktiken der Inszenierung lassen sich bei der Sichtbarmachung von psychischen Phänomenen ausmachen? Wie in Film und Fotografie sind Techniken des Hervorbringens von psychischen Phänomenen auch ein wesentlicher Teil der klinischen Demonstrationen. Bei diesen wurden Patienten zum Zweck der Lehre oder aber vor Fachgremien vorgeführt, um auf anschauliche Weise „typische“ Symptome präsentieren oder aber Differentialdiagnosen herausarbeiten zu können. Die unzuverlässige Reproduzierbarkeit der vor Publikum zu zeigenden Krankheitszeichen stelle jedoch ein Schlüsselproblem dar und ließ große Hoffnungen in bildgebende Techniken setzen. Weshalb aber lösten die neuen Verfahren die traditionellen klinischen Demonstrationen weder in der Lehre noch in der wissenschaftlichen Kommunikation ab?

Folgende Themenvorschläge umreißen weitergehend die Ausrichtung des Workshops:

– Ausgehend von der Analyse der Vielzahl der Methoden der Visualisierung und des Hervorhebens „typischer“ Zeichen stellt sich die Frage, inwiefern diese erst die Symptome generierten, die sie lediglich sichtbar machen wollten. Charcots mediale Inszenierung der Hysterie lässt analoge Effekte bei der Definition anderer Krankheitsbilder vermuten. Auf einer technischen Ebene der Konstruktion ist zu diskutieren, was es bedeutet, wenn beispielsweise Emil Kraepelin Filmsequenzen unterschiedlicher Herkunft zusammenfügte, um ein geschlossenes Krankheitsbild darzustellen.

– Die Frage nach der Inszenierung und ihrer Wirkungen betrifft nicht nur die zeitlich präzise Hervorbringung der Phänomene für die Bildaufnahme und das Setting im Studio. Auch ist die spätere Verwendung der Bilder zu diskutieren, wenn diese gleich psychologischen Testverfahren den Kranken zu einem späteren Zeitpunkt wieder vorgeführt wurden.

– Welche disziplinären Veränderungen gingen mit den modernen Repräsentationsverfahren in der Psychiatrie einher? Beeinflussten die foto- oder kinematographisch hergestellten „Krankheitsbilder“ ihrerseits das Narrativ der Psychiatrie? Umgekehrt sind mit der Botschaft und ihrem Medium aber auch die potentiellen Empfänger und ihre für die Wissensgenerierung ebenfalls konstitutive Rolle als Zuhörende oder -schauende und die postulierte epistemologische Dominanz des „Krankheitsbildes“ im Allgemeinen mitzudenken. Somit soll auch die Symbolisierung und Popularisierung der auf neuartige Weise erlangten Wissensinhalte in den Blick genommen werden. Darüber hinaus stellt sich die Frage nach einem etwaigen Einfluss der Darstellungen von psychischer Krankheit in Literatur, Kino oder Theater auf wissenschaftliche Visualisierungsstrategien.

– Nicht zuletzt ist nach den performativen Effekten der Visualisierungsverfahren auf die Patienten zu suchen. Inwieweit generierten Fotografie, kinematografische Aufnahmen, klinische Demonstrationen und Untersuchungsmethoden beispielsweise Affirmationen oder Zurückweisungen ärztlicher Deutungen?

Erwünscht sind Beiträge aus den Kultur-, Literatur-, Medien- und Theaterwissenschaften sowie der Medizin- und Wissenschaftsgeschichte. Abstracts mit Themenvorschlägen im Umfang von 1 bis max. 2 Seiten richten Sie bitte mit einem kurzen CV bis zum 30. September an sophie.ledebur@charite.de. Precirculated papers im Umfang von 5 bis 10 Seiten sollen bis zum 1. Mai 2013 vorliegen. Der Workshop findet im Rahmen des DFG- Projektes Kulturen des Wahnsinns am 7. und 8. Juni 2013 in Berlin statt. Reise- und Übernachtungskosten können (im üblichen Rahmen) von den Veranstaltern übernommen werden.

Welcome among the monkeys

Ballenger choses this artwork illustrating Teddy Wayne’s send-up in last month’s New Yorker of the cultural practices of “reposting” to illustrate that social media appears more as obligations and burdens than as opportunities.

Jesse Ballenger, who is the author of Self, senility, and Alzheimer’s disease in modern America : a history and has written a post on DSM-V and Aging for h-madness, starts a blog entitled To Conquer Confusion. A Historian’s Perspective on the Science and Experience of Alzheimer’s Disease and Dementia. In his first post, Ballenger establishes a stimulating link between Alzheimer and the proliferation of social media:

Alzheimer’s disease, it seems, is one of the emblematic disorders of a post-modern culture. And conversely, blogging and social media seems to embody the fragility and fragmentation of postmodern selfhood that has come to make Alzheimer’s so frightening.

I am quite curious to read the next posts.

War, Memory, Trauma

International Conference on Psychology and the Arts, University of Ghent

July 4-8, 2012

Sponsored by the University of Ghent and the PsyArt Foundation

The evening film showingsBenvenuta on Thursday evening, Melancholia on Friday, and In Bruges on Saturdayrelate to films to be discussed in conference presentations.

Wednesday, July 4

7:00-8:30 pm  Reception:  Het Pand (Culture and Convention Center of Ghent University), Onderbergen 1, Ghent.Drinks and snacks. Dinner on your own afterwards.

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Thursday, July 5

9:15-9:30 am  Welcome and coffee Auditorium 4

9:30-9:45 Opening remarks: Prof. Dr. G. De Soete, Dean of the Faculty of Psychology, University of Ghent

9:45-11:15  Session 1: Freudian Thought Room 1B

David J. Gordon, The Comic Element in Freud’s Tragic Vision

Ioana Cosma. The Fine Line between Delusion and Art Reception

Susan Hathaway Boydston, The Madoff Phenomenon

Session 2: French Session (papers delivered in French) Room 1C

Sarah Willems, The Motif of “the Rope of the Hanged” in Le Diable Abandonné by Patrick Corillon in the Light of the Life and Death Drive

Peter L. F. Walleghem, Love and Desire in Brecht’s First Play Baal: A Lacanian Approach

Catherine Ebert, Bruges-la-Morte: Miroir des Déréalisations Fin-de-Siècle

11:15 -11:30   Coffee break. All coffee breaks are in Room 1A.

11:30-1:00  Session 3: Shakespeare I 1B

Gavriel Reisner, Ghosts of Fathers, Dreams of Wounds: Reading the Ghost in Hamlet

Hisao Oshima, The Influence of Psychological Change in the Audience on the Intertextual Reception of Shakespeare in Japan

Jim Swan, Shakespeare’s Impossible Movies

Session 4: Art and Therapy 1C

Marike Steeman, Psychotherapy, Art and Authenticity

Gatezade Abdolamir, Surveying the Effect of Psychodrama on the Reduction of Aggression in Fifth Grade Female Students of State Schools of District One in the City of Ahwaz

Anne-Marie Mazzega-Bachelet, Tarantism/Tarantulism

1:00-2:00 Lunch

2:00-3:00  Session 5: War Trauma 1B

Peter Barglow, The History of “Going Berserk” After Warfare

Elizabeth Fox, Izmet Prcic’s Shards: Broken Form, Shattered Selves, and Possible Repair


Session 6: Child and Adult 1C

Jungchun R. Ko, A Grab for Knowledge? Rethinking Lacanian Discourses in the Context of Contemporary Adult-Child Relationships

Anna Toom, Stanley Kramer’s Film Bless the Beasts and Children as an Encyclopedia of Childhood Psychopathology

3:00-3:15 Coffee break

3:15-4:15 Session 7: Jewish Writers: Kafka and Semel 1B

Benjamin H. Ogden, The Analyst’s Ear, the Critic’s Eye: A Discussion of Kafka’s A Hunger Artist

Alan L. Berger, Deformation of Holocaust Memory: Nava Semel’s And the Rat Laughed

Session 8: Painting and Psychology 1C

Jennifer Carol Cook, Stephen Crane, The Ashcan School, and the Psychology of the City

James A. Sey, Sublimation and Reversibility

8:30-10:30   Film showing : Benvenuta (1983 Belgian film by André Delvaux)

Location TBA (to be announced).

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Friday, July 6

9:00-10:30 am  Session 9: Theater: Performance and Audience 1B

Leslie O’Dell, The Mask and the Mirror: Psychological Insights from the Realm of the Actor

Dagmara Krzyżaniak, Dramatic Ways of Influencing the Audience in Contemporary Drama as Cognitive-Behavioural Therapy Techniques

Samir Dayal, Performance, Activism and the Affective Turn: A Typology

Session 10: 20th and 21st Century British Novel 1C

Margrét Gunnarsdóttir Champion, The Feminine Exception: Freud, Lacan and Modernist Intuition

Kelly Rowley, Dissociation as a Response to Violence in J.M. Coetzee’s Dusklands

Claire Kahane, Guilt as Atonement in Atonement

10:30-10:45   Coffee break

10:45-12:15   Session 11: 20th and 21st Century American Novel 1B

Jane Statlander-Slote, Psychoanalytic Themes in Philip Roth’s Work

Reiko Nitta, Interpretive Codes and Layered Structures in J. D. Salinger’s Works

Aino-Maija Lahtinen, Making the Invisible Visible: Understanding Other Minds through Literature

Session 12: Art and Anthropology 1C

Rozmeri Basic, Visual Recording of the Doomed Civilization

José Bastos, From Bodies to Meanings through ‘Geometric’ Images: The Symbolic Inscription of Archaic Libidinal Tensions in the Artistic Space of ‘Abstract’ Modernity

Ingrid A. J. Van Camp, The Representation of Primal Fear in African Wooden Scupltures

12:15-1:15 Lunch

1:15-2:15 Session 13: Shakespeare II 1B

Yves Thoret, Sexual Violence in Shakespeare’s Measure for Measure

Robert Silhol, Perversion in King Lear

Session 14: Experiencing Music 1C

Daisy Varewyck, Music as First Symbolization in the Clinical Experience with Psychosis

Greg J. Bowers, The Effects of Video Images and Music on the Meaning of Contemporary Multimedia Art

2:15-2:30 Coffee break

2:30-3:30       Session 15: Belgian Art 1B

Jan M. Vander Laenen, The Dark Side of Antoine Wiertz: The Painter in the Form of a Person Buried Alive, Someone Committing Suicide, and a Visionary Aged Man

Filip M. Geerardyn. The Transference of the Unsaid in the Work of Mekhitar Garabedian

Session 16: The Psychology of Divination 1C

Jan Gordon, Dowsing: The Art of the Ask

Camelia Elias, Psychomagic: The Psychology of Divination in Tarot

3:30-3:45 Coffee break

3:45-4:45 Session 17: Reader Response 1B

Pablo Perez-Castillo, La Obediencia Nocturna by Vicente Melo: Reading Between the Lines?

Geert Vandermeersche, Reasons to Read: Borrowing from Psychology, Cognitive, and Evolutionary Theory

Session 18: Art: Minnette Vari and Hans Bellmer 1C

Minnette C. Vari, Revenant

David Hendrickx, Hans Bellmer’s Die Puppe as the Connection between Lacan’s Views on Fetishism and Sadism

8:30-10:00 Film showing: Melancholia. Location TBA (to be announced).

 

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Saturday, July 7

9:00-10:30 am  Session 19: Film and Lacan 1B

Wim Matthys, Full Metal Jacket or Kubrick’s Anal-Obsessional Mode of Staging the Beating Fantasy

Nancy M. Blake, The Ecstasy of Renunciation: Female Masochism in Max Ophuls’ Letter from an Unknown Woman

Elisabeth R. L. Van Dam, Tasting the Dancer’s Blood: Looking to Aranofsky’s Movie Black Swan by Looking through the Real of a

Dancer’s Body

Session 20: 19th Century British Literature 1C

Temma Berg, An Im/Modest Proposal: Anne Lister, Emily Brontë, and Charlotte Brontë’s Shirley

Vera B. Profit, By their Fruits You Shall Know Them: Victimization as a Sign of Evil in Oscar Wilde’s The Picture of Dorian Gray

Antal  Bókay, Alice in Analysis: Language, Dream, and Meaning-Formation in Carroll’s Novels 

10:30-10:45   Coffee break

10:45-11:45   Session 21: The Family 1B

Solange Leibovici, Dexter’s Code: A Serial Killer’s Name-of-the-Father

Sherry Zivley, Sibling Rivalry in Kesey’s Sometimes a Great Notion

Session 22: Art and Medicine 1C

Dulce C. Anacion, Pain in Local Filipino Art, Performance Ritual, and Belief

Suzette A. Henke, Teaching Narrative Medicine: A Pedagogical Memoir

11:45-12:45       Session 23: Film and Psychopathology 1B

Misha Nedeljkovich, Dark Passion: Sevdah – Kara Sevda in Contemporary Balkan and Turkish Cinema

Andrew Gordon, The Bride of Melancholia

Session 24: Religion and Psychology 1C

Marcello Mangano, The Word of God within the Lines: A Coinemic Analysis of St. John’s Foot-Washing Episode

Rainer J. Kaus, Notes on Baruch Spinoza’s Tractatus Theologico-Politicus

12:45-1:45  Lunch

1:45-2:45       Session 25: Literature, Art, and Jung 1B

Monir Saleh, Picasso’s Art Mirrors New Man’s Psychic Imbalance Caused by the Detrimental Impact of Modernity: A Jungian Interpretation, an Illustrated Study

Sohila Faghfori, The Igbo Philosophy of Life and the Parameters of Individual Wholeness

Session 26: French Film 1C

Sylvie Blum-Reid Filming the Fiction of Marguerite Duras: Rithy Panh’s (Re) Plotting of The Sea Wall

Marleen Stevens, How to Divorce your Mum: Mothers, Daughters, Separation and Sexuality in La Pianiste

2:45-3:00 Coffee break

3:00-4:15 Session 27: Classical Greek and Latin Literature 1B

Nelly Kupper, Out of Sight, Out of Memory

Julie Strong, The Myth of Psyche and Eros: A Case Study of Depression in a Young Woman

Maria S. Kardaun, Petronius’ Satyricon in its Psychohistorical Perspective

Session 28: American Film 1C

Mark A. Reid, In Treatment: Questioning the Post-Racial Family Film Genre in Jonathan Demme’s Rachel Getting Married

Diniz Cayolla Ribeiro, Mullholland Drive as a Disguised Fulfillment of a Suppressed Wish

Fabio Troncarelli, Ford and Pabst: Psychoanalysis among the Comanches

8:30-10:00 pm Film showing: In Bruges. Location TBA .

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Sunday, July 8

9:00-10:00 am    Session 29: Memoir Auditorium 4

Jeffrey Berman, Widows’ Stories of Love after Loss

Donald Vanouse, Defenses, Lies, and Evasions: George Bernard Shaw’s 16 Self-Sketches

10:00-10:15  Coffee break

10:15-11:15 Session 30: Belgian Film and Belgium in Film Auditorium 4

 Georgiana Colvile, Eros, Thanatos and Creativity in André Delvaux’s Benvenuta (1983)

 Bent Sørensen, In Bruges and The Dumb Waiter as Studies in Interdependence and Sacrifice/Liberation

For more information, click here.

British Psychological Society History of the Psychological Disciplines Seminar Series

Organiser: Professor Sonu Shamdasani (UCL)

Wednesday 6th June

“The Dangerous Path of Practical Psychometry”: Measuring Intelligence at Spanish Schools

Professor Annette Mülberger, Universitat Autònoma de Barcelona.

Without instruments scientific research, as we know it today, would be impossible. Many phenomena would not be accessible with our unaided senses, and surely intelligence or the level of mental maturity in form of IQ would be one of them. The story of how the first mental tests emerged is well known. Even more contextualized histories about how the use of the intelligence tests like the Binet-Simon spread within the French and North-American Republics have been produced more recently (see, for example Carson, The Measure of Merit, 2007).

The story of mental measurement is complex and there are still too many open questions. One first question refers to what had happened in other cultural contexts like Spain. When, where and, especially why were mental tests used there? Some work has been done on the role of several institutions which were instrumental in the spread of mental testing in Spain, like the centers for Professional Guidance Institute. Identifying and taking care of the new human category of the “feebleminded” or “mentally abnormal” was generally included into the professional tasks of the school physician. At the same time, Spanish school teachers were experiencing innovative pedagogical tools and ideas, also showed some interest in mental measurement.

In my talk I will take a look on how the interest in registering mental capacity of children arose during the first decades of the 20th centuries in Spain, paying special attention to the initiatives launched by some self-taught teachers before and during the dictatorship of Primo de Rivera. Thereby the following questions will be relevant: why did some Spanish teachers become interested in psychological testing in schools? Which tests did they apply and how? What consequences did the results of the testing have for the children? How did the school-physicians react to these attempts?

The in-depth-study of specific cases where psychological tests were used in Spanish schools evidences different strategies of appropriation of the scientific tool to local needs and reveals interesting shifts in the functionality of the test.

Time of all seminars: 6pm-7.30pm

Location: UCL Department of Clinical, Educational and Health Psychology, Room 544, 5th Floor, 1-19 Torrington Place, London WC1E 7HJ

Directions: From the main reception, go through the double doors at the back and turn left, walk the length of this corridor and at the very end turn left again – you will find yourself in front of the ‘West’ Lifts. Take these to 5th Floor. On exiting the lift, turn right through double doors and then left through single door, walk the length of this corridor pass through another door and then turn right – you will see a marble table ahead. Room 544 is straight ahead.

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