Archive for February, 2016

New Issue – Revue d’Histoire des Sciences Humaines

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Le dernier numéro de la Revue d’Histoire des Sciences Humaines, coordonné par Rémy Amouroux, Aude Fauvel et Jérôme Michalon, est consacré aux sciences du psychisme et l’animal.

Il contient les articles suivants:

Aude Fauvel – Des rats, des chiens et des psys. Repenser l’interaction humain/animal dans l’histoire des sciences du psychisme (XIXe-XXIe siècles)
Damien Baldin – Animaux à aimer, animaux à tuer. Animalité et sentiments zoophiles en France au XIXe siècle
Aude Fauvel – « Le chien naît misanthrope ». Animaux fous et fous des animaux dans la psychiatrie française du XIXe siècle
Élisabeth Chapuis – Débats autour de la psychologie animale. La rencontre Pierre Hachet-Souplet – Édouard Claparède
Rémy Amouroux – Des relations déraisonnables ? Marie Bonaparte, son chien Topsy, la biologie et la psychanalyse
Wolf Feuerhahn – Quand l’éthologie revisite la psychanalyse. La question de l’attachement entre Grande-Bretagne et France
Jérôme Michalon – Soigner par le contact animalier. Aux origines de la recherche sur les interactions humains/animaux à but thérapeutique

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Dissertations –Psychiatry and Society in the German Democratic Republic

Fanny Le Bonhomme: “Psychiatry and society in the German Democratic Republic. Stories of patients from the Charité Psychiatry and Neurology Clinic (East Berlin, 1960–1968)”

Berlin, Krankenhaus, Charité, Psychiatrische und Nervenklinik

Charité Hospital in Berlin, psychiatric clinic (photograph taken on 11 January 1950 by Heinz Funck, located at the Bundesarchiv, Bild 183-S91935 / CC-BY-SA 3.0, Aufn. Illus Funck 5025-50 (3) Mlk 11.1.50)

The patients of the Charité Psychiatry and Neurology clinic (East-Berlin, GDR) during the 1960s are at the center of this study. While taking into account the interpretation provided by the medical discourse, this research aims at reconstructing the experiences and the trajectories of these individuals by inscribing them in the context of the socialist society. Relying on patients’ records – these records being the main source of this study – the goal of this research is to reach a better understanding of underlying tensions in the socialist society in relation to the political and ideological context. As these sources show, when they talk to the therapist, patients can speak according to rules which differ from the rules implemented in the socialist society. Because they may contain traces of speeches that would usually be silenced as a result of censorship or self-censorship, or of the unspeakable, shameful or delirious nature of this speech, the patients’ records prove to be a valuable source for the historian. From marital tensions caused by ideological disagreements to the inner conflicts of an “ardent marxist”, from the pain triggered by the exclusion from the party to the pain caused by the construction of the Berlin Wall, from the “reuniting delirium” to the delusions according to which the West appears as a threat, the individual and singular experiences of the patients allow to reconstruct, through a microhistorical approach, certain tensions inherent to the working of the socialist society.

The thesis was defended on 29 January at the University Rennes 2 (France).

Fanny Le Bonhomme is a post-doctoral researcher at the Centre Marc Bloch (Berlin) and at the Centre for Contemporary History Potsdam (Zentrum für zeithistorische Forschung).

(Un-)heilige Krankheiten

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Eine aktuelle Auseinandersetzung mit der “Heiligen Krankheit” vom französischen Zeichner David B.

 

DFG Forschergruppe 1533 “Sakralität und Sakralisierung in Mittelalter und Früher Neuzeit. Interkulturelle Perspektiven in Europa und Asien”;

Institut für Geschichte und Ethik der Medizin,
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
17.03.2016-18.03.2016, Erlangen, Erlangen, Hörsaalzentrum im Ulmenweg, Unterrichtsraum 1 (1. OG)
Deadline: 04.03.2016

“Besessenheit” kann von Psychiatern mit der Hilfe von Neuroforschung und Biochemie als psychische Krankheit erforscht, erklärt, behandelt und damit in das Gefüge ihres naturwissenschaftlichen medizinischen Paradigmas eingeordnet werden: Seit 2013 ist Besessenheit (engl. “possession”) in der fünften Auflage des weltweit einflussreichen Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM-5) der American Psychiatric Association aufgeführt. Es gibt historisch wie räumlich vielfältige Konzepte von Besessenheit: positiv und negativ konnotierte Besessenheit, durch wohltätige Götter, verstorbene Vorfahren, böse Seelen und Tiergeister; Besessenheit kann freiwillig oder unfreiwillig geschehen, gesellschaftlich geachtet oder geächtet sein. Doch gehören Besessenheitskonzepte den Sphären von Religion und Dämonologie an. Eine medizinische Auseinandersetzung findet vor einem anderen epistemologischen System statt, was potenziell Aushandlungsprozesse, wenn nicht Konflikte mit sich führt. Eines der frühesten und bekanntesten Beispiele ist die “Heilige Krankheit”, deren kontroverse Auffassungen in der antiken hippokratischen Medizin Niederschlag gefunden haben. Angepasst an immer neue Zeitkontexte diente die gleichnamige Schrift Autoren von der Antike bis in die Moderne als Bezugspunkt, um sich in der Frage nach religiösen Krankheitsdeutungen zu positionieren. Medizinische und religiöse Deutung von Besessenheitsphänomenen stehen sich nicht nur als unvereinbare Paradigmen gegenüber, sondern interagieren auch miteinander. Koexistenz, Kooperation und ambigue Formen sind ebenfalls denkbar. Theoretische Abgrenzung der Deutungssysteme voneinander kann mit gemeinsamer oder arbeitsteiliger Therapie in der Praxis zusammengehen. Die Tagung “(Un-)heilige Krankheiten” thematisiert verschiedene Konzepte von Besessenheit in Medizin, Religion und Dämonologie. Ein Fokus soll darauf liegen, wie sich die verschiedenen Deutungssysteme jeweils miteinander auseinandergesetzt haben, wenn es um Besessenheit und religiös aufgeladene Krankheiten ging: Wie wurden solche Phänomene jeweils religiös und medizinisch gedeutet? Wie wurden Deutungen zwischen Medizin und Religion/Dämonologie ausgehandelt, wie setzten sich die Protagonisten mit der jeweils anderen Deutung auseinander? In interkultureller Perspektive soll beleuchtet werden, welche Ausformungen das Verhältnis zwischen Medizin und Religion/Dämonologie in der Auseinandersetzung mit Besessenheit und anderen (un-)heiligen Krankheiten annehmen kann. Neben Schlaglichtern aus Indien und China soll bei Europa der zeitliche Fokus auf Spätantike und Mittelalter liegen. Im Austausch von internationalen Spezialisten aus Medizin- und Psychiatriegeschichte sowie Indologie und Sinologie soll die Leitfrage der Tagung in interkultureller Perspektive diskutiert werden.

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17. März
14.00-14.30 Uhr Begrüßung K. Herbers und K. Leven, Inhaltliche Einleitung N. Metzger
14.30-15.30 Uhr Walter Bruchhausen (Aachen): »Macht Geistbesessenheit krank oder gesund? Ostafrikanische Praxis und europäische Diskurse«
15.30-16.30 Uhr Elisabeth Schömbucher-Kusterer (Würzburg): »Besessenheit in Indien – Krankheit, dämonischer Übergriff oder göttliche Gnade?«
16.30-17.00 Uhr Kaffeepause
17.00-18.00 Uhr Rolf Scheuermann (Erlangen): »Der Einfluss dämonischer Kräfte auf die Gesundheit – Durch Geister verursachte Krankheiten in der traditionellen tibetischen Medizin«
18.00-19.00 Uhr Karl-Heinz Leven (Erlangen): »’Was die Laien Dämon nennen’ – epilepsia, Mondsucht und Besessenheit in Byzanz«
anschließend Empfang mit Abendessen im Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, Glückstr. 10

18. März
9.30-10.30 Uhr Christian Schulze (Bochum): »Facetten von Besessenheit in der Historia Lausiaca«
10.30-11.00 Uhr Kaffeepause
11.00-12.00 Uhr Anne E. Bailey (Oxford): »Encounters with Demons and Demoniacs in Miracle Tales from High-Medieval England«
12.00-13.00 Uhr Claire Trenery (London, Royal Holloway): »Demonic Diagnoses in the Miracles of Saint Bartholomew in London«
13.00-14.30 Uhr Mittagessen im Personalrestaurant Palmeria
14.30-15.30 Uhr Gregor Rohmann (Frankfurt/Main, Basel): »Erfüllt von der Gottheit, besessen von einem Dämon, ergriffen vom Tanz – Die Doppelstruktur der “Mania” zwischen Antike und Frühneuzeit«
15.30-16.30 Uhr Dionysios Stathakopoulos (London, King’s College): »The Boundaries between Possession and Disease – Medical Concepts in Byzantine Exorcisms«
16.30-17.00 Uhr Kaffeepause
17.00-18.00 Uhr Kommentar (Michael Knipper) und Abschlussdiskussion
anschließend Abendessen
Um Anmeldung wird bis 4. März 2016 unter der E-Mail Susanne.Koller@fau.de gebeten. Eine Tagungsgebühr wird nicht erhoben

New Book – Spannungsherde. Psychochirurgie nach dem Zweiten Weltkrieg

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Marietta Meier, Privatdozentin für Neue Geschichte an der Universität Zürich, hat vor kurzem ihr lang erwartetes Buch zur Geschichte der Psychochirurgie nach dem Zweiten Weltkrieg bei Wallstein publiziert.

Der Verlag fasst das Buch folgendermaßen zusammen:

1935 entwickelte ein portugiesischer Neurologe die Lobotomie. Die Operation sollte schwere psychische Störungen lindern, stieß aber in der Fachwelt auf harsche Kritik. Sie brach ein Tabu, weil sie direkt ins Gehirn eingriff und die Persönlichkeit der Patienten veränderte. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs setzte sich das Verfahren jedoch breit durch. Da die Zahl psychochirurgischer Eingriffe schnell zunahm, erschlossen sich auch der Forschung neue Chancen. Nun hieß es, die Lobotomie löse die »affektive Spannung« psychisch Kranker, wirke sogar in »hoffnungslosen Fällen« und entlaste neben der Anstaltspsychiatrie auch die Gesellschaft. Obwohl Experten die Methode schon im Laufe der 1950er Jahre immer skeptischer beurteilten, kam die Ära der Lobotomie erst zum Abschluss, als die Psychiatrie um 1970 zunehmend ins Kreuzfeuer öffentlicher Kritik geriet.
Marietta Meier untersucht die Geschichte eines Behandlungsverfahrens, das körperliche, psychische und soziale Spannungen lösen sollte, gleichzeitig aber grundsätzliche ethische, wissenschaftliche und gesellschaftspolitische Fragen aufwarf. Sie legt den Fokus auf die Schweiz, nimmt jedoch den ganzen deutsch- und französischsprachigen Raum Europas und dessen Verbindungen zur angelsächsischen Welt in den Blick. Auf diese Weise lässt sich nicht nur zeigen, wie lokale Praktiken, nationale Rahmenbedingungen und internationale Debatten ineinandergriffen. Der vielschichtige Ansatz macht auch klar, wie Subjekt-, Wissens-, Geschlechter- und Gesellschafts­ordnung in der Nachkriegszeit zusammenspielten.

Italian Psychology and Jewish Emigration under Fascism From Florence to Jerusalem and New York

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Patrizia Guarnieri, Professor of Cultural and Social History at the University of Florence, has just published a book on the fate of the persecuted Jewish psychologists in Italy. The blurb reads:

Fascism and the racial laws of 1938 dramatically changed the scientific research and the academic community. Guarnieri focuses on psychology, from its promising origins to the end of the WWII. Psychology was marginalized in Italy both by the neo-idealistic reaction against science, and fascism (unlike Nazism) with long- lasting consequences. Academics and young scholars were persecuted because they were antifascist or Jews and the story of Italian displaced scholars is still an embarrassing one. The book follows scholars who emigrated to the United States, such as psychologist Renata Calabresi, and to Palestine, such as Enzo Bonaventura.  Guarnieri traces their journey and the help they received from antifascist and Zionist networks and by international organizations. Some succeeded, some did not, and very few went back.

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New Issue – History of Psychology

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The latest issue of History of Psychology is online and contains at least five articles that may interest the readers of h-madness.

“Individual perception and cultural development: Foucault’s 1954 approach to mental illness and its history,” by Line Joranger.

In his 1954 book Mental Illness and Personality Foucault combines the subjective experience of the mentally ill person with a sociocultural historical approach to mental illness and suggests that there exists a reciprocal connection between individual perception and sociocultural development. This article examines the ramifications of these connections in Foucault’s 1954 works and the connection with his later historical works. The article also examines the similarities between Foucault’s 1954 thoughts and contemporary intellectual thought, such as those outlined in Maurice Merleau-Ponty’s existential phenomenology and in Gaston Bachelard and Georges Canguilhem’s historical epistemology. In sum, my study shows that Foucault’s historical analysis began long before his 1961 dissertation History of Madness. It also shows that, more than announcing the “death” of the subject, Foucault’s historical analysis may have contributed to saving it.

“Cyclical swings: The bête noire of psychiatry,” by Hannah S. Decker.

Progress in psychiatry in the West has been retarded by the proclivity of the discipline to swing violently between 2 approaches to viewing mental illness; that is, emphasizing—to the exclusion of the other—the material–somatic vs the psychical–experiential avenues to knowledge. Each time a shift occurs, the leaders of the new dominant approach emotionally denounce the principles and ideas that came before. We can examine this phenomenon historically by looking at Romantic psychiatry, mid-/late-19th century empirical psychiatry, psychoanalysis, and modern biological psychiatry. Looking at the 2 approaches in treatment today, the gold standard of patient care involves combining empirical/psychological care in 1 person (the psychiatrist) or shared between 2 clinicians working intimately with each other (psychiatrist with psychologist or social worker.) Yet as regards psychiatrists, they are discouraged from paying full attention to the psychological side by the way managed care and third-party payment have combined to remunerate them. Finally, how do we account for the intense swings and denunciations in psychiatry? The author speculates on possible explanations but leaves the question open for her readers.

“Entrenched reductionisms: The bête noire of psychiatry,” by Allen Frances.

Like Hannah Decker, I too deplore the destructive battle of psychosocial and biological reductionisms that has bedeviled psychiatry. When I started my psychiatric training almost 50 years ago, the prevailing model for understanding mental disorders was broadly bio/psycho/social in the grand tradition of Pinel and Freud, brought to and adapted in America by Adolph Meyer. When psychiatry is practiced well, it integrates insights from all the different ways of understanding human nature. Unfortunately, the mental health field has since degenerated into a civil war between the biomedical and psychosocial models with little room for compromise or finding middle ground. The inflexible biological reductionists assume that genes are destiny and that there is a pill for every problem: they take a “mindless” position. The inflexible psychosocial reductionists assume that mental health problems all arise from unpleasant experience: They take a “brainless” position. I have spent a good deal of frustrating time trying to open the minds of extremists at both ends, though rarely making much headway. In my view, however, and where I differ from Decker, the reductionisms do not sort so neatly into alternating historical periods.

“Comments on “cyclical swings” by Professor Hannah Decker: The underappreciated “solid center” of psychiatry,” by Ronald W. Pies.

The history of psychiatry is characterized by some deep ideological and conceptual divisions, as adumbrated in Professor Hannah Decker’s essay. However, the schism between “biological” and “psychosocial” models of mental illness and its treatment represents extreme positions among some psychiatrists—not the model propounded by academic psychiatry or its affiliated professional organizations. Indeed, the “biopsycho-social model” (BPSM) developed by Dr. George L. Engel has been, and remains, the foundational model for academic psychiatry, notwithstanding malign market forces that have undermined the BPSM’s use in clinical practice. The BPSM is integrally related to “centralizing” and integrative trends in American psychiatry that may be traced to Franz Alexander, Karl Jaspers, and Engel himself, among others. This “Alexandrian-Jaspersian-Engelian” tradition is explored in relation to Professor Decker’s “cyclical swing” model of psychiatry’s history.

“Professor Decker replies,” by Hannah S. Decker.

Replies to comments by Allen Frances (see record 2016-05673-005) and Ronald W. Pies (see record 2016-05673-006) on the article by Hannah Decker (see record 2016-05673-004). Frances’ sophisticated fine-tuning of Decker’s dichotomies is most welcome. Nevertheless, the impact of reductionism on an era does persist. As for Pies, Decker wishes she could share Pies’ hopes for the future of an integrated psychiatry, but we are in a biological period that shows little evidence of becoming inclusive of the psychological and the social.

Les 8e rencontres – Images mentales

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8e Rencontres IMAGES MENTALES

Les 24-25-26 février 2016

A la Vénerie – Espace Delvaux
Images Mentales, ce sont 3 journées de projections de documentaires, de films d’ateliers et de fiction, chacun véhiculant son regard spécifique sur la folie, la maladie mentale et la société. Invités, tables rondes et débats complètent le tableau, permettant à la réflexion de se poursuivre plus loin et plus longtemps, et aux rencontres entre public et cinéastes de se faire librement.

Après une séance « Transmission » en prélude à la soirée d’ouverture, on commence par s’offrir un brin de Préjudice, avec Arno et Nathalie Baye, en guise de Ciné Apéro à la belge le mercredi 24, en présence du réalisateur Antoine Cuypers. La journée du jeudi 25 fera la part belle aux documentaires et aux courts métrages, avec une sélection de haut vol entre esthétique noire et pur délire, humour absurde et déchaînement fantasque.

Le 25 en soirée, l’Autre « lieu » présente The Man Whose Mind Exploded, un documentaire anglais bien barré qui explore l’étrange relation entre le réalisateur Toby Amies et Drako Zarharzar, figure excentrique du Brighton underground. Pendant 4 ans, Toby a filmé Drako, qui se souvient avoir été modèle pour Salvador Dali mais pas de ce qui lui est arrivé hier… Rencontre avec le réalisateur à l’issue de la projection.

Le lendemain débutera en fanfare avec les désormais traditionnelles projections de films d’ateliers qui font, on le sait, tout le sel des Rencontres. Équipes et public auront largement l’occasion d’échanger autour des films avant le lancement d’une soirée de clôture sous le signe de l’Ailleurs. On vous invitera en effet à voyager, d’abord dans l’Italie de la révolution basaglienne (Trieste raconte Basaglia d’Erika Rossi) avant de gagner le Sénégal d’aujourd’hui, dans un fascinant dialogue entre médecine moderne et traditionnelle (Ce qu’il reste de la folie de Joris Lachaise).

Nous sommes impatients de vous y voir.

Programme complet en pièce jointe (veuillez noter que certains horaires ont été légèrement adaptés depuis notre annonce précédente).

Infos : Ligue Bruxelloise Francophone pour la Santé Mentale – Tél : 02 511 55 43 – Mail : lbfsm@skynet.be

Pour le programme complet, cliquez ici.

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